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Letzte Aktualisierung:
15.09.2005

Jahresberichte

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1994
1. Badisches 8H MOFA ENDURANCE
Am 08. September 1994 um 20.00 Uhr war das 1. Badische 8h MOFA ENDURANCE vorbei. Alle, die diesen Moment erlebt haben, werden ihn wohl nicht so schnell vergessen. Die Begeisterung der Zuschauer, die Freude der Teams sowie die müden Gesichter der Fahrer waren Eindrücke, die uns zeigten, dass die Veranstaltung gelungen war. Von den 42 gestarteten Teams kamen im ersten Jahr 33 ins Ziel, eine Tatsache die meisten Experten hatte staunen lassen. Der Sieger legte in 8 Stunden 383 Runden zurück, was einer Entfernung von 415 Km entspricht. Auf den Plätzen zwei und drei wurde bis zur letzten Minute um jeden Meter gekämpft. Die einzelnen Abstände auf den weiteren Position waren sehr gering.
 
1995
2. Badisches 8H MOFA ENDURANCE
Im zweiten Jahr, 1995, wieder im September (9.) konnte der Sieger die Leistung seines Vorgängers um 23 Runden steigern. Der Zehntplazierte hatte so viele Runden wie der Sieger des Vorjahres. Daran kann man erkennen, welch gute Arbeit und welche Fortschritte im zweiten Jahr gemacht wurden. Sicherlich hatte jedes Team seine Erfahrungen vom ersten Jahr genutzt, um im Jahr 1995 eine Steigerung zu erreichen. Aufgrund des hohen Andranges hatte man sich ja entschlossen im zweiten Jahr 50 Teams starten zu lassen. Diese Veränderung hat sicherlich zur Attraktivität der Veranstaltung beigetragen und wird auch im dritten Jahr beibehalten. Die Teilnehmer haben schon erkannt, dass bereits hier große Anstrengungen unternommen werden, um erfolgreich abzuschneiden. Jedes Team hat einen oder zwei Sponsoren, die ihr Logo auf dem Mofas platzieren dürfen. Die Begeisterung der Fahrer, Mechaniker, der Organisation und Zuschauer überträgt sich bis weit über unsere Region hinaus. So kamen im letzten Jahr Anfragen von den ostfriesischen Inseln oder auch von Passau. Auch hatten viele Jugendliche Fragen zur Technik, so fragte einer wo er „Windschilder“ für sein Mofa bekommen könne.
Selbstverständlich wollten viele das Reglement und die Anmeldung haben, um sich für das Rennen anzumelden.
 
1996
3. Badisches 8h MOFA ENDURANCE am 7.9.1996
In diesem Jahr war der Favorit schnell ausgemacht, nach den Trainingsleistungen lag der Vorjahressieger wieder vorne dabei. Dennoch wollten 49 Teams nach 8 Stunden den Siegerkranz erhalten. Nach dem Startschuss entwickelte sich schnell ein Zweikampf zwischen dem Favoriten und der Nr. 12, dem Ford Seitz Racing Team. Auf der gut gesicherten Bahn boten sich die beiden Teams einen spannenden Kampf um die Spitze. Die gut 4000 Zuschauer staunten vor Begeisterung. Doch nach etwas mehr als 4 Stunden kam die er-schütternde Nachricht, kapitaler Motorschaden der Nr. 12. Damit war der Weg frei für das „Team 15“ zum zweiten Sieg hintereinander. Der Vorsprung betrug im Ziel 19 Runden. Aber auf den Plätzen 2.-6. wurde es in den letzten Rennstunden immer spannender und die Abstände immer enger. Die Platzierungen im Einzelnen: 2. Ali Buster Racing Team (406); 3. Rama Racing Team (405); 4. Hoepfner Racing Team (405), 5. Die Unsportlichen (405). Das reine Frauen-Team belegte einen hervorragenden Platz 32. Mit 354 gefahrenen Runden. Mit diesem Ergebnis ließen sie so manche Männertruppe ganz schön alt aussehen.
 
1997
1. Badisches 4h MOFA ENDURANCE am 1. Mai 1997
Wieso nur 4 Stunden ? Hier ging es für die Teilnehmer um einen der noch 20 freien Startplätze für den 8h Wettbewerb im September. Zu diesem Event meldeten sich 34 Starter aus der Region. Die große Resonanz in den letzten Jahren und vor allem die vielen mündlichen und schriftlichen Anfragen für die Teilnahme hat die Organisation dazu bewogen das Teilnehmerfeld für neue Teams zu öffnen. Eine Erweiterung der Teilnehmerzahl ist nicht möglich, also werden 20 Startplätze über eine Ausdauerprüfung von 4 Stunden vergeben. Von den 50 Startplätzen für September wurden 30 an bestimmte Teams vergeben. Für diesen Lauf am 1. Mai gingen dann 34 Teams an den Start. Welche Teams sich über den 1. Mai qualifiziert haben, entnehmen sie dem abgedruckten Teilnehmerfeld.
 
4. Badisches 8h MOFA ENDURANCE am 6.9.1997

Die alles entscheidende Frage in diesem Jahr war wird die Startnummer 15 „Team Jammertal“ den Hattrick perfekt machen. Die Konkurrenz hat zur Aufholjagd geblasen und bereits in den Trainingssitzungen konnte man erkennen, dass die Titelverteidigung schwer werden würde.
Das „Team 20“ , überlegener Sieger des 4 h MOFA ENDURANCE am 1. Mai 1997, hat beeindruckend gezeigt wie man mit einem schaltgetriebenen Mofa Topzeiten fahren kann. Zu den Topfavoriten musste man auch „Ford Seitz Racing Team“ zählen, die bereits im Vorjahr 4 ½ Stunden unter den Top 3 waren, ehe der Motor fest ging. Zum erweiterten Kreis kam dann noch die St.Nr. 17, 35, 42 und die 10. Doch nicht allen ist das Glück hold und so mussten einige mit Enttäuschung feststellen, dass ihr „Gefährt“ den hohen Beanspruchungen nicht stand hielt. Die Ausdauer von Fahrer und Teilnehmer zeigt sich in den Ergebnissen. Schnell sein ist gut, jedoch wenn man dabei öfter mal einen Ausflug in die Botanik macht, dann hat dies schwere Folgen in der Platzierung. Das Team 20 ist ein Beispiel dafür. Sie waren von Beginn an „sau schnell“, doch bereits der erste Sturz warf sie in der Wertung ganz zurück. Nach erfolgreicher Reparatur wieder zurück auf der Strecke holten sie schnell wieder auf, ehe sie wieder neben der Strecke landeten. Diese Stürze waren der Grund warum das schnellste Team nur auf Platz 8 am Ende stand. Doch die schnellste Runde gehörte. Nach der Hälfte zeichnete sich der Erfolg des Vorjahressieger ab, souverän absolvierten sie Ihre Runden. Interessant waren die spannenden Positionskämpfe zwischen den Plätzen 2. und 12., hier wechselten die Positionen fast jede Runde. Die Fahrer sind z.T. schon auf dem dritten Törn, d.h. es stecken ihnen bereits zwei Fahrstunden in den Knochen, dennoch geben sie nochmals alles, um ihr Team nach vorne zu fahren.

 
1998
5. Badisches 8h MOFA ENDURANCE am 5. Sept. 1998

Dieses Jahr feierten wir ein kleines Jubiläum, denn wer hätte im Jahr 1994 daran gedacht, dass wir vier Jahre später immer Mofas 8 Stunden lang im „Kreis“ fahren lassen. Heuer haben wir das Teilnehmerfeld auf 60 Teilnehmer erhöht, so dass keine Qualifikation notwendig war. Wir erwarteten in diesem Jahr einen neuen Sieger, da das Siegerteam der letzten drei Jahre eine Pause einlegte. Alle waren wir gespannt, wer die Nase vorne haben wird. Zu den Favoritenkreis zählten wir fünf bis sechs Teams, die bereits im Training gezeigt hatten, dass sie berechtigte Chancen auf den Sieg haben.
Dieses Event zieht mehr und mehr Leute in seinen Bann. Wer erinnert sich nicht an die Zeit als man noch selbst an Mofas geschraubt hatte. Stunden, Tage und Nächte saß man in der Garage. Heute ist der Unterschied nur der, dass damals die Mutter geschimpft hatte und heute die Frau und die Kinder schimpfen, weil der Papa mehr Zeit fürs Mofa hat als für die Familie. An dieser Stelle bitten wir die vielen Frauen und Kinder um Verzeihung, denn dies konnten wir bei der Geburtsstunde des Endurance nicht ahnen. Damit hier nicht der Eindruck entsteht dies sei eine reine Männergesellschaft sind wir stolz auf die zwei Damenteams, welche im September an den Start gingen. Am 5. September 1998 pünktlich um 12.00 Uhr starteten wir das 5. Badische MOFA ENDURANCE im Motodrom von Liedolsheim. Mit dem schon traditionellen „Le Mans“-Start schickten wir die 60 Teams auf die 8 Stunden Distanz. Die 50 ccm starken Mofas, deren Basis ein Original Mofa-Motor sein muss, erreichen Spitzengeschwindigkeiten von über 90 Km/h am Ende der ca. 250 m langen Geraden. Das Ford Seitz Racing Team, letztes Jahr schon Zweiter, fuhr von Anfang an in der Spitze mit. Auch die anderen Teams unter MFL-Flagge konnten sich zu Beginn im vorderen Feld platzieren. Jedoch dieser Wettbewerb entscheidet sich nicht in der ersten Stunde und so mussten einige Teams nach kurze Distanz aufgeben. Das Damenteam des MFL hielt sich bis zum technischen Defekt hervorragend. Die Mechaniker versuchten alles um die Damen nochmals flott zu bekommen und tatsächlich brachten sie das Mofa wieder zum Laufen und so sahen die Fahrerin Denise und Cornelia um 20.00 Uhr das Ziel. Das Wetter zeigte sich nach anfänglichen Schwierigkeiten doch noch von einer guten Seite und so konnten  die Fahrer zu Beginn ihre Erfahrungen auf nassen Untergrund sammeln, ehe die Bahn nach und nach abtrocknete.

Die Platzierung der MFL Teams im Einzelnen: 3. Platz Ford Seitz Racing Team; 8.Platz Team Holzwurm; 26. Platz Hager Racing Team; 36. Platz Slimfast; 38. Platz Mama Racing Team ; nicht gewertet; Highlander, Ford Seitz Racing: Meinzer Ronald, Guckes Andreas, Seitz Dirk Team Holzwurm: Roth Bernd, Seith Frank-Dieter, Woroniak Frank Hager Racing: Oberacker Wolfgang, Seitz Rainer, Zieger Hanno Slimfast: Kastner Rainer, Legner Andreas, Ripp Andreas Mama Racing: Roth Denise, Schmitt Cornelia Highlander: Fürniß Bernd, Gausche Eginhard

 
1999
6. Badisches 8h Mofa Endurance am 24. Juli 1999

In diesem Jahr gingen wieder 60 Teams an den Start im Motodrom von Liedolsheim. Nach einjähriger Abstinenz des dreimaligen Siegers Team 15 waren alle gespannt wie stark ist das Team beim Comeback. Aber nicht nur Team 15 auch die anderen Teams haben im vergangenen Jahr alles daran gesetzt, um sein Bike zu verbessern. In den letzten Jahren waren es z.T. immer wieder die gleichen Top-Teams, die sich unter den ersten zehn Plätzen fanden. Die Trainings haben schon deutlich gezeigt wer Power hat und so war es dann auch im rennen. Nach dem Start haben sich die Favoriten im vorderen Feld eingeordnet. Nach einer Stunde war der Jubel bei den Motorradfreunde noch groß, da das Ford Seitz Racing Team i Führung lag. Der Topfavorit aus dem Training, Team 20, lag auf platz Zwei. Auf den weiteren Plätzen das Hoepfner Team, Team 15, Die unsportlichen und Rama Racing Team. Doch die Freude bei den Motorradfreunde verging und das 6. Badische 8h Mofa Endurance entwickelte sich zu einem von den Rennen bei denen die Teams der Motorradfreunde nach einander ausfielen. Zur Halbzeit des Rennens lag das Team20  mit 5 Runden Vorsprung in Führung. Die Überraschung im diesem Jahr sind zweifelsohne die Damen des MfL das Mama Racing Team mit der Nr. 47. Sie liegen zu diesem Zeitpunkt auf einem hervorragenden 16 platz, ganz knapp hinter dem dreimaligen Sieger Team 15. Das Wetter zeigte sich von der besten Seite und damit war die Entscheidung das Rennen in diesem Jahr  früher durchzuführen, zumindest so betrachtet, richtig. Aber zurück zum Rennen, die Spannung stieg, da die Hitze zu einigen Ausfällen führte und sich die Positionen ständig verschoben. Leider gab es auch einige Ausflüge in die Botanik, die dem  einen oder der anderen auch richtig weh getan hat. Die Damen waren das Highlight aus Mfl-Sicht, sie beenden das Rennen auf Position 11 und wir können dazu nur gratulieren. Klasse Leistung!!!

Der Sieg im Jahr 1999 ist gehört dem Team 20, hervorragende Leistung. Sie hatten Power und Beständigkeit, das hat sie sicher zum Sieg geführt.

 
2000
7. Badisches 8h MOFA Endurance am 09.09.2000

Das schönste Wochenende im Monat September war gerade recht für das 7. Event der Motorradfreunde Liedolsheim. Noch wenige Tage vor dem Großereignis war der Himmel regenverhangen, doch bereits Mittwochs waren die Wetterprognosen besser und unsere Vorbereitungen liefen auf Hochtouren. Am Freitag begrüßten wir die Gladiatoren im Rennbüro zur Boxeneinteilung und Registrierung. Danach ging es für die Teams zur Techn. Abnahme, bei den Neulingen gab es kleinere Beanstand­ungen, aber nichts besonderes. Mit 10 Minuten Verspätung startete um 18.40 Uhr das erste freie Abschlusstraining für alle Teams. Pünktlich um 19.00 Uhr begann das Qualifying für 15 Teams. Nach bereits 12 Minuten wurde die Session von Rennleiter Wolfgang Stegmüller unterbrochen, da ein Fahrzeug eine sehr große Ölspur ge­zogen hatte und es zu gefährlich wurde. Unsere Helfer waren sofort zur Stelle, dennoch dauerte es 20 Minuten bis die Strecke und somit das Qualifying wieder freigegeben wurde. Die Rennleitung hat das Qualifying zwar verlängert, aber sie war auch der Meinung das die Bedingungen nicht für alle fair waren. Bis 20.00 Uhr war dann noch mal für alle freies Training.

Die Rennleitung hat nach kurzer Beratung beschlossen alle 60 Teams, welche am Freitag Abend registriert waren am Samstag starten zu lassen. Die Startaufstellung wurden nach den gefahrenen Rundenzeiten aus dem Abschlusstraining vom Freitag ermittelt. Dadurch hatten die Top-Teams bereits zu Beginn eine sehr gute Ausgangsposition. So verlief der Start relative problemlos und das Feld zog sich bereits nach wenigen hundert Metern auseinander. In Führung ging sofort die ST.Nr. 12 das Ford Seitz Racing Team. Der Vorjahressieger Team 20, auf Pole Position konnte keinen guten Start hinlegen. Nach 3 Stunden lag die St. Nr. 12 mit 6 Rd. vor der ST.Nr. 33, dann die ST.Nr. 21, auf Platz 4 das Team 20 und auf 5 die St. Nr. 37. In den folgenden Stunden fiel leider das Hoepfner Racing Team (21) aus der Spitzengruppe zurück, gleichzeitig konnte die ST.Nr. 17 weiter auf Platz 4 vorfahren. Um 18.00 Uhr war die Reihenfolge 12 | 33 | 20 | 17 | 37.

Auf den hinteren Plätzen gab es interessante Positionskämpfe und das Rennen ging noch zwei Stunden, also noch Zeit genug um die eine oder andere Positions­verbesserung zu erzielen. Für das führende Team war es nun oberstes Ziel im Rhythmus zu bleiben. Der Vorsprung war um 18.00 Uhr mit 9 Rd. sehr komfortabel, aber eine Unachtsamkeit und ein Sturz können diesen Vorsprung ganz schnell in einen Rückstand verwandeln lassen. Ein Blick auf die Rundenzeiten verriet uns, die Jungs fuhren weiter ein irres Tempo, die Rundenzeiten lagen im Durchschnitt 4 Sekunden unter denen der Verfolger. Um 19.00 Uhr protokollierte die Zeitmessung 12 Rd. Vorsprung und spätestens jetzt war klar, das nur noch ein Sturz das Team aufhalten konnte. Auf den Verfolgerplätzen musste das Team 20 nach einem Sturz und einem sehr langen Boxenaufenthalt welches 6 Rd. Zeitverlust bedeutete, den schon sicher geglaubten dritten Platz an das Rama Racing Team abgeben. Ganz hervorragend fuhr in diesem Jahr das Jugendzentrum Liedolsheim. Noch um 19.00 Uhr lagen sie auf Platz 5, doch das Team um Martin Opfermann Nr. 35 konnte nach anfänglichen Schwierigkeiten das Feld von hinten aufrollen und in der Schluss­rechnung belegten Sie Platz 5.

19.50 Uhr schreckten die zahlreichen Zuschauer (3500) an der Strecke nochmals auf, der Führende fuhr ganz langsam und rollte in die Box. Schon witterte der bis  dahin Zweitplazierte seine Chance, die Kölner Dompfeifen fuhren ein Klasserennen. Sie kamen erst Freitags zum Training, mussten sich qualifizieren und fuhren mit gutem Abstand auf Platz drei ein tolles Rennen. Doch der Schreck legte sich schnell wieder, denn 10 Minuten vor Ende war klar, das die Nr. 12 nicht mehr eingeholt werden kann.

Der Grund fuhr den unplanmäßigen Zwischenstopp war eine falsche Berechnung des Spritverbrauchs und alle waren froh das der Vorsprung so groß war, das dies keine Folgen hatte. Und so rückte die Stunde des Erfolges immer näher, wenige Sekunden nach 20.00 Uhr wurde der Sieger des diesjährigen 7. Badischen 8h MOFA ENDURANCE vom Rennleiter Wolfgang Stegmüller abgewunken. Nicht nur für den Sieger gab es Beifall, nein alle Teams wurden von Riesenbeifall begleitet und wieder einmal konnte man das Strahlen aller Teams erkennen. Sie waren stolz und glücklich es geschafft zu haben. Die Liebe zum Mofa und zu dem Wettbewerb ging sogar soweit, das ein Team, gesponsert von einer bekannten Biermarke der Region, sein Mofa über die Ziellinie getragen hat. Denn nur wer um 20.00 Uhr vom Rennleiter abgewunken wird kommt in die Wertung und so gab es einige Teams die wenige Sekunden vor 20.00 Uhr nochmals mit letzter Kraft ihr Mofa über die Ziellinie gefahren haben.

Doch der Glückwunsch geht an das SiegerteamFord Seitz Racing Team I St. Nr. 12 – hat in einer sehr beeindruckenden Art und Weise das Rennen von Anfang an dominiert. Ein nahezu perfekter Lauf ohne größere Probleme in technischer Hinsicht und was sich gezeigt hat was besonders wichtig ist keine Stürze, sicherten dem Team um Ronald, Dirk, Andreas und Joachim einen Start-Ziel-Sieg. Die Fahrer Joachim Meinzer und Andreas Guckes konnte die Leistung des Mofas optimal umsetzen. Gesponsert von Dirk Seitz und getunt von Ronald Meinzer und dies nun bei der siebten Teilnahme. Ein zweiter Platz ein dritter Platz und frühe Ausfälle waren in der Vergangenheit die kleinen Erfolge oder Misserfolge, jetzt lief alles perfekt. Die akribische Feinarbeit und die Stundenlange Arbeit am Mofa vom Typ Peugeot, die Ronald seit Monaten verrichtet hatte, zahlte sich nun aus und legte den Grundstein für den Erfolg. Nach sieben Jahren konnte sich in die Siegerliste ein Team der Motorradfreunde Liedolsheim eintragen. Wir gratulieren ganz herzlich.

In der Nacht wurde natürlich gefeiert und die Siegerehrung um 22.00 Uhr im Rahmen unseres Open Airs mit Live Musik war der optimale Hintergrund für die Siegesfeier.

Der Dank geht an die Organisatoren, Helfer vom Club und andere und an alle Beteiligte ohne deren Teilnahme es kein Rennen geben würde. Und so bleibt der Ausblick in das nächste Jahr. Schon bei der Siegerehrung sicherte Organisator Achim Wolf zu, dass man sich nächste Jahr wieder sehen wird und somit begannen die Vorbereitungen fürs nächste Jahr schon nach der Siegerehrung.

 
2001
8. Badisches 8h MOFA ENDURANCE  am 08. September 2001

Sieben Jahre hatten wir Glück mit dem Wetter in diesem Jahr waren die Wetterprognosen so schlecht, dass wir alle dachten wir werden ertrinken. Noch am Donnerstag vor dem Rennen hieß es für Samstag Regen, Sturm und sehr kalt. Doch irgendwie hatten wir wieder Glück, denn am Freitag beim Abschlusstraining kamen wir ohne Regen durch. Am Samstag Morgen war es dann vorbei mit dem Optimismus, denn es regnete so vor sich hin, das Warm up begann um 11:00 Uhr und noch mal gab es eine Dusche von oben. Als wir die Teams in die Startaufstellung riefen trauten wir unseren Augen nicht, denn die Sonne gab sich ganz kurz die Ehre und der Regen verzog sich. Somit war zwar die Rennstrecke nass, aber von oben kam kein Nachschub. 50 Teams standen nun bereit um im klassischen Stile von Le Mans zu starten. Um Punkt 12:00 Uhr gab Rennleiter Axel Süss das Startzeichen. Leider haben sich bereits in den Wochen vorher Teams wegen krankheitsbedingten Ausfällen abmelden müssen und am Freitag mussten auch noch Teams die Segel streichen. Die Startaufstellung für das MOFA ENDURANCE 2001 ermittelten wir über das Zeittraining am Freitag Abend. In zwei Gruppen konnten die Teams innerhalb von 15 Minuten mit wenig Verkehr auf der Strecke eine schnelle Runde fahren. Bereits am Freitag wurde die Schallmauer von 1:00 Min. geknackt. Team 20 schockte die gesamte Konkurrenz. Startaufstellung siehe Internet.

Team 20 gab den Ton an und legte auf nasser Fahrbahn ein verdammt schnelles Tempo vor. Auf den weiteren vorderen Plätzen die St.Nr. 21 Hoepfner Racing Team, die St.Nr. 33 Kölner Dompfeifen, die St.Nr. 5 K3 Kreidler Kameraden und die St.Nr. 10 Empty Pocket Team. Dies versprach schon zu Beginn Spannung, denn bei den widrigen Bedingungen ist die Gefahr sehr groß mal kurz von der Rennstrecke zu rutschen. So kam es denn auch, der in Führung liegende Top-Favorit Team 20 stürzte in der ersten Phase zweimal, verlor wertvolle Zeit und natürlich die Führung, das Empty Pocket Team, schon jahrelang dabei, übernahm die Führung. Doch es traf auch das Team und ein Sturz beschädigte zwar nichts, aber Schmutz im Vergaser zwang das Team zu einem längeren Boxenstop. Die zwischenzeitliche Führungsarbeit leisteten die Kölner Dompfeifen. Nun kam die Zeit vom Ford Seitz Racing Team St.Nr. 12, der Vorjahressieger hatte im Abschlusstraining nach zehn Minuten noch einen kapitalen Motorschaden gemeldet. Über Nacht wurde ein wahres Wunder vollbracht, denn das dieser Motor guten Speed und Ausdauer hat, wird sich im Verlauf des Rennens noch zeigen. Der Zweikampf an der Spitze wurde auch vom Hoepfner Racing Team mitgestaltet. Kontinuierlich drehten sie ihre Runden und nach dem die St.Nr. 12 abseits der Rennstrecke die Haftung der Reifen testete übernahm nun die St.Nr. 21 die Führung. Doch von hinten kam die St.Nr. 20, nach dem sie von Platz 7 nun wieder auf Platz 3 vorgefahren waren, konnten alle Zuschauer zusehen wie sie Runde um Runde näher kamen und schließlich die Führung wieder übernahmen. Nun war klar der Sieg im Jahr 2001 ging nur über die St.Nr. 20. Gutes Fahrwerk und sehr viel Power war für alle sichtbar. Die Top Teams hatten alle Regenreifen und konnten so auf nassem Asphalt den Vorteil ausspielen. Mit zunehmender Dauer trocknete die Strecke ab und der Vorteil lies nach, zum Glück dieser Teams gab es zwischendurch kurze Duschen von oben. Aber das Wetter war auch außerordentlich schwierig wenn es darum ging die Motoren abzustimmen.

In Führung liegend musste Team 20 wegen eines Lagerschadens aufgeben. Das ist Rennsport und anderen Teams ging es ganz ähnlich von den 50 gestarteten Teams kamen letztlich 39 ins Ziel und somit in die Wertung. Nun entwickelte sich ein spannender Zweikampf zwischen 12 und 21. Aber nicht nur um die Spitze war es spannend, auch auf den weiteren Plätzen wurde hart gekämpft, die St.Nr. 11, die St.Nr. 37 und die St.Nr. 3 wollten unbedingt den dritten Platz erzielen. Auch im Mittelfeld gab es immer wieder Positionsverschiebungen die von den zahlreichen Zuschauern mitverfolgt wurden. Trotz des schlechten Wetters waren am Start sicher 1000 Zuschauer auf der Kart-Bahn in Liedolsheim

Gegen 18:00 Uhr kam dann der große Regen. Innerhalb von wenigen Minuten war die Fahrbahn stark unter Wasser. Die Umstellung war für einige nach der langen Trockenphase schwierig und so machte so mancher einen Ausflug abseits der Strecke. Die Zeit der Regenreifen war wieder gekommen und so konnte man Plätze gut machen. Nach einer halben Stunde hörte es wieder auf und es sollte auch bis Rennende nicht wieder beginnen. Die letzten beiden Stunden waren nun geprägt vom Kampf an der Spitze und um die Positionen 3,4,5. Das Ford Seitz Racing Team, allen voran Joachim Meinzer versetzte die Zuschauer in Staunen, denn wie er unter diesen Bedingungen Sekunde um Sekunde aufholte und den Vorsprung von zwischenzeitlich drei Runden zum Führenden auf eine Runde reduzieren konnte, war meisterlich. Immer näher rückte er und ein Viertelstunde vor Ende überholte er das in Führung liegende Hoepfner Racing Team, ob dies allerdings noch reichen würde, das fragte sich jeder, denn rund 10 Sekunden schneller pro Runde würde bedeuten rein rechnerisch ja. Die Frage war auch würde der Abschlussfahrer des Hoepfner Teams nervös werden.

 Um 20:00 Uhr war es dann endlich vorbei die Zeit des Wartens für das SIEGERTEAM; nach sieben vergeblichen Anläufen hat es nun im achten Jahr geklappt, das Hoepfner Racing Team St. Nr. 21 gewinnt das 8. Badische 8h MOFA ENDURANCE 200. In den acht Stunden haben sie 407 Runden zurück gelegt. Dies ist in Anbetracht der schlechten Witterungsbedingungen eine hervorragende Leistung. Als Basis für den Erfolg ist eine sturzfreie Fahrt der drei Piloten. Ihre Mechaniker predigten dies schon jahrelang, doch heuer wurden sie erhört. Nur kurz mussten Sie das mitgebrachte Werkzeug verwenden, um ein verbogenes Schaltgestänge zu reparieren. Auf Platz zwei landete das Ford Seitz Racing Team St.Nr. 12. Der Vorjahressieger war mit dem Ergebnis voll zufrieden, da am Abend vorher das Abschlusstraining durch einen kapitalen Motorschaden frühzeitig beendet werden musste. Mit 406 Runden wurden sie nur knapp geschlagen, aber sie gönnten dem Sieger voll und ganz den Erfolg. Auf Platz drei, sicherlich etwas überraschend, aber aufgrund der gezeigten Leistung hoch verdient, das Team Wolf aus Hambrücken. Die St.Nr. 11 landete bei der vierten Teilnahme erstmals auf dem Podest. Das beste Ergebnis vorher war ein achter Platz gleich bei der Premiere.

 Für alle Teams war Ankommen eines der wichtigsten Ziele und so war für 39 Teams um 20:00 Uhr die Freude riesengroß. Nach der Zieldurchfahrt konnten wir die Zuschauer nicht mehr aufhalten, sie stürmten die Rennstrecke und man bekam nun eine Vorstellung wie es auf den großen Rennstrecken, wie Monza oder auch Spa und Bol D’or, nach Rennende zugeht. Nicht nur am Start waren tausend Fans an der Rennstrecke auch am Ende applaudierten ca. tausend Zuschauer den Fahrern, die das Bad in der Menge sichtlich genossen.

Nach dem die ersten Fünf sich noch mal der technischen Abnahme unterzogen hatten stand das offizielle Endergebnis fest.

 
2002
9. Badisches 8h MOFA ENDURANCE  am 07. September 2002
Wir blicken zurück auf eine erfolgreiche Veranstaltung. Am Samstag pünktlich um 12:00 Uhr starteten 57 Teams aus ganz Deutschland um sich in dem außergewöhnlichen Wettbewerb zu messen.  Am Vortag fand die technische Abnahme statt bei denen Rennleiter Axel Süss und Technischer Kommissar Udo Nagel die Probanten unter Lupe nahmen. Kleinere Beanstandungen konnten die Teams noch am gleichen Tag beheben und so konnte um 19:00 Uhr zum Abschlusstraining aufgerufen werden. In zwei Gruppen konnten die Teams eine schnelle Rundenzeit fahren, um sich ein Startplatz in den vorderen Reihen zu sichern. Bereits beim Zeittraining wurde die Schallmauer von 1 Minute  von drei Teams unterboten. Dies war ein Zeichen an die Konkurrenz. Die Karten lagen auf dem Tisch und so konnte sich das Teilnehmerfeld auf die Situation vorbreiten.  Die Strategie wurde über Nacht nochmals überprüft, Fragen wie welcher Fahrer beginnt, wie oft tanken wir bis hin zur Feinabstimmung des Motors wurde alles nochmals überprüft und evtl. neu festgelegt. Einige mussten aufgrund von Motorschaden nochmals kräftig nacharbeiten. Trotz monatelanger Vorbereitungen bleibt viel Arbeit für die letzten Tage und Stunden und so kamen einige auch erst am Samstag morgen zur technische Abnahme. Der Renntag begann mit einem wunderschönen Sonnenaufgang, den all diejenigen genießen konnten die bereits am Vortag Ihre Zelte aufgeschlagen haben. Um 10:30 Uhr versammelten sich alle Teilnehmer, Fahrer wie Mechaniker zur traditionellen Fahrerbesprechung. Da werden die wichtigen Punkte zum Rennen selbst vom Rennleiter nochmals eindringlich angesprochen. Achim Wolf, der für die Organisation verantwortlich ist, erläuterte nochmals den Zeitplan und Ablauf und wünschte allen Teilnehmern viel Erfolg. Generell wurde auf die Fairness und Rücksichtnahme großen Wert gelegt. So dann ging es um 11:00 Uhr zum Warm up. Die Fahrer hatten 25 Minuten Zeit sich und das Mofa einzufahren. Das Prozedere der  Startaufstellung ist für alle Zuschauer und Beteiligten ein spannender Moment und sicherlich etwas besonderes. Für die Teilnehmer steigt die Spannung und für die Zuschauer, schätzungsweise 4.000, ist es die Gelegenheit alle Teams in einer Reihe zu betrachten. Der Start im Le Mans Stil bedeutet auf der einen Seite stehen die Rennmofas auf der anderen Seite der Startfahrer. Kurz vor 12:00 Uhr der Aufruf an den Startfahrer sich fertig zu machen, nach dem die Startaufstellung nochmals kontrolliert wurde. Die äußeren Bedingungen waren optimal für alle. Über die gesamte Renndauer trockenen und nicht zu warme Bedingungen. Der Startschuss fiel pünktlich und die 57 gestarteten Teams jagten die Zielgerade hinunter, viele konnte jetzt schon ihre Startposition verbessern. Das Feld zog sich schnell auseinander und die Favoriten führten das Feld an. An der Spitze entwickelte sich ein spannender Kampf zwischen den Startnummer 20 , 12 , 49 und 10. Die Fans der MFL fieberten mit Ihren Teams an der Spitze natürlich der Top-Favorit die St-Nr. 12 das Ford Seitz Racing Team, aber auch Roth- Racing (47) oder Hager Racing (9) wollten zeigen, dass sich die monatelange Arbeit auch gelohnt hat. Ein weiteres MFL-Team die St-Nr. 10, das Empty Pocket Team kämpfte von Beginn an um die Spitze mit. Also die MFL hatten mehrere Eisen im Feuer und alle warteten ab wie sich das entwickeln würde. Nach drei Stunden konnte man ein erstes Fazit ziehen. Die St.Nr. 9 mit Startschwierigkeiten kam nun in Fahrt und holte kontinuierlich auf, die St.Nr. 47 musste nach drei Stunden erkennen, dass das Material schwächer ist wie der Mensch. Besonders zu erwähnen sind die beiden gestarteten Damenteams, die St.Nr. 15 und die St.Nr. 8. Die Ausdauer der beiden Teams wurde belohnt und glücklich sahen sie mit einem beachtlichen Ergebnis um 20:00 die Zielflagge, wobei die St.Nr. 8 die Sonderwertung „Bestes Damenteam“ gewann.  Leider mussten unsere Teams während der Renndauer Rückschläge hinnehmen und so verloren sie die hart erkämpften Positionen. An der Spitze blieb es spannend bis kurz nach 18:00 Uhr, dann meldete das Ford Seitz Racing Team –kapitaler Motorschaden- damit war der Weg frei für die St.Nr. 20 des Sieg nach Hause zu fahren. Die Position zwei war bis zum Schluss hart umkämpft, letztlich setze sich die St.Nr. 49 vor der St.Nr 37 durch. Um 20:00 Uhr wurden die Teams von den zahlreichen Zuschauer begeisternd gefeiert. Am Abend gab es dann die Siegerehrung im prall gefüllten Festzelt.